2008-03-31
2008-10-03
2008-11-30
2009-04-20
2009-05-03
2009-06-28
2009-07-27
2009-09-04
2010-03-07
2010-04-12
2010-06-27
2010-10-24
2011-02-13
2011-05-02
2011-05-22
2011-09-03
2011-11-13
2012-01-29
2012-03-04
2012-04-15
2012-07-11
2012-09-09
2012-11-10
2013-01-27
2013-04-08
2013-05-05
2013-05-26
2013-09-22
2014-01-26
2014-05-25
2014-06-08
2014-09-28
2015-03-01
2015-03-29
2015-05-31
2015-06-14
2015-10-25
2015-11-21
2016-02-21
2016-03-20
2016-03-24
2016-06-12
2016-06-14
2016-09-11
2016-09-14
2016-11-06
2017-02-04

Alte Meister
4. Februar bis 7. Mai 2017

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, 6370 Stans
Mi 14 - 20 Uhr, Do-SA 14 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr (geschlossen: 1. Januar / Schmutziger Donnerstag / 25. + 26. Dezember)
Eröffnung: 03.02.2017, 18.30 Uhr

Alte Meister

Während Museumssammlungen – im besten Fall – nach einem klaren Konzept aufgebaut werden, sind Privatsammlungen vielmehr durch die oft eigenwilligen Sammlerpersönlichkeiten geprägt. Das Stifterehepaar Ruth und Anton Frey-Näpflin hat während über 50 Jahren ein Konvolut an Gemälden, Skulpturen und kunstgewerblichen Objekten zusammengetragen, darunter zahlreiche Werke von musealer Güte. Ab 2017 spannen die Frey-Näpflin-Stiftung und der Kanton Nidwalden zusammen und gehen eine langfristige Partnerschaft ein. Eine Auswahl des Bestands findet somit als Dauerleihgabe Eingang in die Sammlung des Nidwaldner Museums.
Für die Dauer der Ausstellung Alte Meister werden die verborgenen Schätze hervorgeholt und dem Publikum erstmals in ihrer Gesamtheit präsentiert. Der Einzug der zusätzlichen Werke in die Museumssammlung wird mit einem Festival gefeiert. Die Ausstellungsräume werden zur Bühne für sechs Künstlerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen, die auf die präsentierten Werke reagieren und einen Bezug zur Gegenwart herstellen: Das Quartett PLUS 1 aus Hannover sucht im Dialog mit anderen Künsten und Räumen nach einer zeitgenössischen Identität des Streichquartetts. Für die neuen Sammlungswerke entwickelt das Quartett eine besondere Form der musikalischen Führung. Die Luzerner Schauspielerin Samia von Arx hingegen nähert sich den Werken im gesprochenen Wort und lässt die Bilder rezitieren. In Zusammenarbeit mit der aus Obwalden stammenden bildenden Künstlerin Stephanie Hess nimmt die in Den Haag lebende Tänzerin Anna Herrmann im körperlichen Zwiegespräch Bezug auf den Raum und die darin präsentierten Kunstwerke.

Quartett PLUS 1 sind Kathrina Hülsmann (Viola), Katharina Pfänder (Violine), Lisa Stepf (Violoncello) und Kristina van de Sand (Violine). Im Jahr 2011 gründeten sie die Reihe Musik in Kunstwerken als Aufführungsformat für Ausstellungsräume. Bisherige Stationen waren u.a. das Fridericianum in Kassel, das Sprengel Museum und die Kestnergesellschaft in Hannover.
Samia von Arx studierte 2003 bis 2007 Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Sie trat u.a. an den Münchner Kammerspielen oder am Staatstheater Kassel auf. Von 2007 bis 2012 war sie Mitglied im Schauspielensemble des Luzerner Theaters.
Anna Herrmann absolvierte von 1990 bis 1998 die Ballettschule am Opernhaus Zürich und am Hamburg Ballett. Nach verschiedenen Stationen u.a. an der Hamburgischen Staatsoper oder der Niedersächsischen Staatsoper Hannover tanzte sie von 2009 bis 2016 am Nederlands Dans Theater in Den Haag.
Stephanie Hess arbeitete bis 2005 als professionelle Ballettänzerin am Aalto-Theater Essen. Im Anschluss studierte sie an der Folkwang Universität der Künste in Essen sowie an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bildende Kunst.

Flyer zur Ausstellung

Medienecho

Beitrag von art.tv
Beitrag Nidwaldner Blitz
Beitrag null41 Kulturmagazin

Beitrag Schweizer Illustrierte
Beitrag Journal 21
Beitrag Luzerner Zeitung
Beitrag Tele 1

Beitrag 20 Minuten
Beitrag Nidwaldner Zeitung
Beitrag Sonntag Doppelpunkt


Veranstaltungen

Freitag, 3. Februar 2017, 18.30 Uhr
Vernissage

19.00 Uhr: Begrüssung durch Stefan Zollinger, Vorsteher Amt für Kultur/Leiter Nidwaldner Museum;
Grussworte von Res Schmid, Bildungsdirektor Kanton Nidwalden und von Ulrich Fässler, Stiftungsratspräsident Frey-Näpflin-Stiftung;
Ausstellungseinführung durch Patrizia Keller, Kuratorin.
Im Anschluss findet ein Apéro im Museum statt.

Mittwoch, 8. März 2017, 18.30 Uhr
Schlaglicht-Rundgang durch die Ausstellung mit Claire Hoffmann, Kuratorin und Kunsthistorikerin, und Eva-Maria Knüsel, Kunstvermittlung Nidwaldner Museum.

Sonntag, 9. April 2017, 13.30–17 Uhr
Festival mit Musik & Performance von Quartett PLUS 1, Hannover; Lesung von Samia von Arx, Luzern; Tanz von Anna Herrmann, Den Haag, in Zusammenarbeit mit Stephanie Hess, Zürich.

2017-03-15

Gastprojekt Kunsttreff 13: in cavo — Raphael Egli: Ich möchte deinen Körper spüren
15. März bis 27. Mai 2017

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, 6370 Stans
Mi 14 - 20 Uhr, Do-SA 14 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr (geschlossen: 1. Januar / Schmutziger Donnerstag / 25. + 26. Dezember)
Eröffnung: 13.03.2017

Gastprojekt Kunsttreff 13: in cavo

Vernissage: 13. März 2017, 18-21 Uhr

Tischgespräch: 27. Mai 2017, 14 Uhr

Ausstellungshinweis Kunstreff 13

weitere Informationen www.kunsttreff13.ch

2017-04-01
2017-05-20

Tagung — Vom Agrar- zum Tiefsteuerkanton
20. Mai 2017

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, 6370 Stans
Tagung 20.05.2017 von 9.45 - 15.00 Uhr

Tagung


Die Platzzahl ist beschränkt.

Anmeldung bis am 11. Mai 2017 an museum@nw.ch oder Telefon 041 618 73 40

Tiefsteuerkanton, Nettozahler in den nationalen Finanzausgleich, überdurch-schnittlich hohe Kaufkraft und grosse Bautätigkeit – die Geschichte des Kantons Nidwalden war in den letzten Jahren eine Erfolgsgeschichte. Das war aber keineswegs schon immer so. Die Tagung zur Wirtschaftsgeschichte hinterfragt, wie sich der über Jahrhunderte relativ abgeschottete Agrarstaat zum prosperierenden Vorzeigekanton entwickelte, der sich heute insbesondere durch das steuerfreundliche Klima und eine gute Verkehrserschliessung auszeichnet. Die Analyse der Vergangenheit erklärt allerdings nicht nur die Gegenwart, sie soll auch als Grundlage dienen, Modelle der Zukunft zu diskutieren und diese ganz konkret in Nidwalden zu verorten.

Programm:
9.45 – 10 Uhr
Begrüssung Grusswort des Regierungsrats,
Begrüssung durch Stefan Zollinger, Leiter Amt für Kultur


Inputreferate:
10.00 – 10.30 Uhr
Wie kommt Wohlstand in eine Region?
Prof. Dr. Christoph Hauser, Hochschule Luzern – Wirtschaft, Institut für
Betriebs- und Regionalökonomie

10.30 – 11.00 Uhr
Wirtschaftsgeschichte der kleinen Kantone.
Prof. Dr. Tobias Straumann Universität Zürich, Institut für Volkswirtschaftslehre

11.00 – 11.30 Uhr
Nidwaldens Weg zum Tiefsteuerkanton
Lic. phil. Karin Schleifer, Stv. Staatsarchivarin / freischaffende Historikerin
Staatsarchiv Nidwalden / Skriptorium GmbH

11.30 – 12.00 Uhr
Wirtschaftsmodelle der Zukunft
Dr. oec. publ. Patrik Schellenbauer, Stv. Direktor Avenir Suisse, Leiter Programme
und Forschung / Chefökonom

12.00 – 13.00 Uhr: Stehlunch

13.00 – 14.30 Uhr
Roundtable-Gespräch
Perspektiven für Nidwalden: Worauf beruht Wohlstand künftig?
Input: Diana Hartz, Leiterin Wirtschaftsförderung Diskussionsleitung: Christoph
Baumgartner, Wiss. Mitarbeiter Staatsarchiv NW
Gesprächspersonen: Alfred Bossard, Finanzdirektor; Markus Gammeter, Vorsteher Amt für Raumentwicklung; Marcel Frank, Geschäftsleitung Frank Türen AG; Steve Nikolov, Director Sales & Marketing Bürgenstock Resort; Fabienne Huber, Marketingleiterin Stanserhorn-Bahn


14.30 Uhr: Apéro


Zehn Gehminuten vom Bahnhof Stans.
Parkplätze beim Winkelriedhaus vorhanden

2017-06-10

Augustin Rebetez und Laurent Güdel
10. Juni bis 15. Oktober 2017

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, 6370 Stans
Mi 14 - 20 Uhr, Do-SA 14 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr (geschlossen: 1. Januar / Schmutziger Donnerstag / 25. + 26. Dezember)
Eröffnung: 09.06.2017, 18.30 Uhr

Augustin Rebetez’ multimediales Werk umfasst Zeichnungen, Skulpturen, Videos, Installationen und Texte. Mit seinen poetischen Arbeiten überwindet er die Grenzen herkömmlicher Kunstsparten. So versammelte er in seiner ersten 2015 realisierten Bühnenarbeit, Rentrer au Volcan, überbordende Bilder und manipulierte Körper zu einer bildreichen Konzertperformance. Alltägliches und Banales betrachtend, thematisieren seine Arbeiten Themen wie das Mysteriöse der Nacht, Träume und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. In seiner animistischen Welt erweckt er Möbel und Gegenstände zum Leben, abstrahierte Tiere und Menschen mutieren zu Mischwesen. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Tragik und Poesie und halten uns mit häufig schrägem Humor einen kritischen Spiegel vor Augen. Nicht zuletzt erweckt der Künstler so unsere schlummernde Phantasie zum Leben.
Für die Ausstellung im Nidwaldner Museum in Stans hat Augustin Rebetez den Musiker, Grafikdesigner und bildenden Künstler Laurent Güdel (*1984) eingeladen. Gemeinsam nehmen sie das Winkelriedhaus mit Pavillon in Stans in Beschlag. Darüber hinaus dient ihnen die Festung Fürigen in Stansstad mit Originalausstattung aus den 1940er Jahren als Ausgangspunkt für eine vor Ort entwickelte Arbeit.

Augustin Rebetez (*1986 in Delémont) lebt und arbeitet in Mervelier JU. Von 2006 bis 2009 studierte er Fotografie an der Ecole de Photographie in Vevey. Seit 2009 stellt er seine Arbeiten regelmässig in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland aus, u.a. im Aargauer Kunsthaus in Aarau, im Kunstmuseum Thun, im Photoforum Pasquart Biel oder im Musée des Beaux-Arts du Locle in Le Locle.


Veranstaltungen

Freitag, 9. Juni 2017, 18.30 Uhr
Vernissage

Mittwoch, 5. Juli 2017, 18.30 Uhr
Schlaglicht-Rundgang

Samstag, 26. August 2017, 13–17 Uhr
Generationen im Museum: Animationsworkshop

Mittwoch, 13. September 2017, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung

2017-11-04

archithese - die frühen Jahre
4. November bis 11. Februar 2018

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, 6370 Stans
Mi 14 - 20 Uhr, Do-SA 14 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr (geschlossen: 1. Januar / Schmutziger Donnerstag / 25. + 26. Dezember)
Eröffnung: 04.11.2017, 18.30 Uhr

In der Architekturzeitschrift archithese hinterliess auch Nidwalden seine Spuren: Auf Initiative des Hergiswiler Architekten Hans Reinhard wurde die Fachzeitschrift 1971 gemeinsam mit dem Luzerner Kunsthistoriker Stanislaus von Moos gegründet, «um einen konstruktiven Beitrag zur Lösung der heutigen Architekturprobleme zu leisten». Rasch entwickelte sich die Zeitschrift so früh zu einem intellektuellen Forum für Fragen des Städtebaus und der Architektur im In- und Ausland. Insbesondere die von Reinhard organisierten FSAI-Seminare auf dem Bürgenstock gaben Themen für künftige Hefte vor. Auf das Seminar Amerika baut anders liess von Moos etwa die Ausgabe U.S.A. – Switzerland folgen, in der er den Bürgenstock mit Las Vegas verglich.
In seiner Ausstellung zur Schriftenreihe konzentriert sich das Nidwaldner Museum auf die Hefte 1–20 der Jahre 1972–1976. Die Hefte jener Jahre zeichnen sich durch eine eigenwillige Gestaltung aus. Das Format 17,5 x 22 cm, der Umfang von 60 Seiten, der konsequente Verzicht auf Farbe – nur die Titelblätter waren farbig – und das der Collage verpflichtete Layout sind charakteristisch für die Zeitschrift. Die Inhalte wirken bisweilen noch heute nach: Themen wie Urbanismus, Monotonie oder Las Vegas spielen immer wieder eine Rolle in der aktuellen Debatte.

 
Veranstaltungen

Freitag, 3. November 2017, 18.30 Uhr
Vernissage

Mittwoch, 15. November 2017, 18.30 Uhr
Schlaglicht-Rundgang:

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung

Nachhall und Witterung. Ausgewählte Werke aus der Sammlung des Nidwaldner Museums
Dauerausstellung

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, 6370 Stans
Mi 14 - 20 Uhr, Do-SA 14 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr (geschlossen: 1. Januar / Schmutziger Donnerstag / 25. + 26. Dezember)

Nachhall und Witterung. Ausgewählte Werke aus der Sammlung des Nidwaldner Museums

Der Begriff «Nachhall» bezeichnet kontinuierliche Reflexionen von Schallwellen in einem geschlossenen Raum oder in einem natürlich begrenzten Bereich. Als Terminus der Inspiration bedeutet er auch Rückblick oder Rückschau auf relevante Themengebiete, Stilrichtungen und Figuren, die einen Zeitabschnitt geprägt haben. In diesem Sinne handelt es sich beim Nachhall um einen Klang, der sich als Erinnerungsmoment in unserem Gedächtnis festzusetzen vermag um Entwicklungsprozesse in der Gesellschaft, der Politik, der Geschichte und auch der Kunstgeschichte nachvollziehen zu können.

Der Begriff «Witterung» bezeichnet Umbrüche und Veränderungen. In der Klimaforschung ist er immer auf ein bestimmtes Gebiet bezogen und steht für die regionale Auswirkung von aktuellem Wetter und lokalem Klima; insbesondere in Bezug auf die erfahrbaren Elemente wie Niederschlag, Temperatur, Wind, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit. Einem Seismografen gleich bildet das Kunstschaffen feine und starke Erschütterungen ab, die sich thematisch sowie medial auf vielfältige Art und Weise manifestieren.

In einem historischen Gebäude, das um 1450 erstellt, später erweitert und umgebaut wurde, eine Ausstellung mit Kunstwerken aus vier Jahrhunderten einzurichten, ist eine Herausforderung. Die Säle, Zimmer und Kammern des Winkelriedhauses sind geprägt durch starke formale Elemente, die neben der Gestaltung von Wänden, Decken und Böden auch in den Raum hinein wirken: Kachelöfen und ausgestaltete Säulenelemente bestimmen des Weiteren die Struktur der Architektur. In den bürgerlichen Museen des 18. und 19. Jahrhunderts war die höfische Art der Präsentation von Kunstobjekten auf farbigen Wandbespannungen und lebhaft ausgestalteten Tapeten üblich. Die grossbürgerlichen Interieurs entwickelten sich nach und nach zu wohnraumähnlichen Arrangements. Ein weiteres Merkmal dieser Präsentationsform war die Hängung mehrerer Bilder in unterschiedlichen Formaten über- und nebeneinander. Eine Vorreiterrolle kam dabei den Impressionisten zu: Ihre Verkaufsausstellungen um 1870 präsentierten sie in ihren Werkstätten, die sie als Ateliers verstanden. Ab 1888 wurde die Farbe Grau für die Stoffbespannung der Wände favorisiert. Zur selben Zeit entwickelte sich auch die einreihige Hängung – die durchschnittliche menschliche Augenhöhe wurde dabei als Massstab genommen und zur Konvention. Erst in den späten 1980er Jahren wandte sich die Kunstwissenschaft der Ausstellungsgeschichte zu. Brian O’Doherty veröffentlichte 1976 den Essay «Inside the White Cube», in welchem er erstmals den internationalen Standard der modernen Ausstellungspraxis zeitgenössischer Kunst analysierte. Sein Hauptaugenmerk lag insbesondere auf dem weissen Galerieraum und dessen typischen Bestandteilen.

Für die Konzeption unserer Sammlungspräsentation wurde ein Ansatz gewählt, der anachronistisch anmuten mag. Zu Beginn der Konzeption setzten wir uns mit Erzählweisen auseinander, welche die Geschichte der Kunst nicht linear erzählen, sondern Zugänge über thematische Felder ermöglichen. In diesem Prozess spielte bald die Rücksichtnahme auf das Gebäude und eine sorgfältige Ausein-andersetzung mit der Architektur eine wichtige Rolle. Diese trug dazu bei, die Räume monografisch zu struktu¬rieren: Die Künstler/-innen erhielten jeweils einen eigenen Raum, und die Dramaturgie der Ausstellung folgt nun einem groben chronologischen Ablauf. Ohne didaktisch zu werden haben wir versucht, mittels der Ausstellungsarchitektur zeitübergreifende Zusammenhänge erfahrbar zu machen. Zusammen mit dem Team von gasser, derungs Innenarchitekturen GmbH suchten und fanden wir Lösungen, um die Räume in ihrer Wirkung zu unterstützen und für die ausgewählten Werke eine spannungsreiche Präsentationsform zu finden.

Sammeln, bewahren und vermitteln
Leitgedanken für die Auswahl der Kunstwerke über drei Stockwerke des historischen Winkelriedhauses waren auf der einen Seite das Aufzeigen der komplexen Möglich¬keiten der Kunst und auf der anderen Seite das Herausstreichen der historischen Bedeutung sowie der Sammlungs¬schwerpunkte. Die kantonale Sammlung des Nidwaldner Museums umfasst rund 16’000 Objekteinträge im digitalen Archiv. Diese materiellen Gegenstände dokumentieren die Kultur- und Kunstgeschichte des Kantons. Der Sammlungsbestand bildet die Grundlage des Nidwaldner Museums und dessen Pflege gehört als gesellschaftlicher Bildungsauftrag zu den Hauptaufgaben des Hauses.

Ausgestellte Werke von: Johann Melchior Wyrsch, Melchior Paul von Deschwanden, Jakob Joseph Zelger, Annemarie von Matt, Hans von Matt, Heini Gut, Paul Stöckli, Barbara* Gut, Arnold Odermatt, Paul Lussi, Judith Albert

Die Ausstellung wurde kuratiert von Nadine Wietlisbach. Ein Handbuch mit Beiträgen von Konrad Bitterli, Fabrizio Brentini, Miodrag Roncevic, Isabel Fluri, Regula Odermatt, Christian Graeff, Doris Fässler, Marianne Wagner und Nadine Wietlisbach dient der Orientierung und vertieften Auseinandersetzung in der Ausstellung.

Jeden Monat findet ein Rundgang mit unterschiedlichen Schwerpunkten durch die Ausstellung statt. Die Daten finden Sie auch unter „Kalender“.

Hier gelangen Sie zum Beitrag von art-tv
http://www.art-tv.ch/11212-0-Nidwaldner-Museum-im-Winkelriedhaus-Nachhall-und-Witterung.html

Workshops für Schulen
Das Vermittlungsteam des Nidwaldner
Museums bietet stufengerechte
Workshops zur Ausstellung an.
Auf Anmeldung, museum@nw.ch oder 041 618 73 40

Kalender
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Kalender

31. März 2017
18.30 Uhr

Schilter - die Geschichte der Stanser Maschinenfabrik

Vernissage

Salzmagazin, Stansstaderstr. 23, Stans

2. April 2017
11 Uhr

Festung Fürigen

Öffentliche Führung

Festung Fürigen, Kehrsitenstr., Stansstad

5. April 2017
18.30 Uhr

Mutig, trotzig, selbstbestimmt - Nidwaldens Weg in die Moderne

Schlaglicht-Rundgang

Salzmagazin, Stansstaderstr. 23, Stans

9. April 2017
13.30-17.00 Uhr

Alte Meister

Festival

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, Stans

3. Mai 2017
18.30 Uhr

Schilter - die Geschichte der Stanser Maschinenfabrik

Schlaglicht-Rundgang

Salzmagazin, Stansstaderstr. 23, Stans

7. Mai 2017
11 Uhr

Festung Fürigen

Öffentliche Führung

Festung Fürigen, Kehrsitenstr., Stansstad

20. Mai 2017

Tagung

Vom Agrar- zum Tiefsteuerkanton - Geschichte und Perspektiven des Wohlstands in Nidwalden

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, Stans

21. Mai 2017
14.00-16.00 Uhr

Mutig, trotzig, selbstbestimmt - Nidwaldens Weg in die Moderne

Generationen im Museum: Der Zahn der Zeit - Nidwaldner Geschichten neu erzählt

Salzmagazin, Stansstaderstr. 23, Stans

4. Juni 2017
11 Uhr

Festung Fürigen

Öffentliche Führung

Festung Fürigen, Kehrsitenstr., Stansstad

7. Juni 2017
18.30 Uhr

Nachhall und Witterung

Schlaglicht-Rundgang

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, Stans

9. Juni 2017
18.30 Uhr

Augustin Rebetez und Laurent Güdel

Vernissage

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, Stans

21. Juni 2017
18.30 Uhr

Schilter - die Geschichte der Stanser Maschinenfabrik

Motorenlärm und Ölgestank - Ein Spoken-Word-Abend im Museum

Salzmagazin, Stansstaderstr. 23, Stans

2. Juli 2017
11 Uhr

Festung Fürigen

Öffentliche Führung

Festung Fürigen, Kehrsitenstr., Stansstad

5. Juli 2017
18.30 Uhr

Augustin Rebetez und Laurent Güdel

Schlaglicht-Rundgang

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, Stans

6. August 2017
11 Uhr

Festung Fürigen

Öffentliche Führung

Festung Fürigen, Kehrsitenstr., Stansstad

23. August 2017
18.30 Uhr

Schilter - die Geschichte der Stanser Maschinenfabrik

Öffentliche Führung

Salzmagazin, Stansstaderstr. 23, Stans

26. August 2017
13.00-17.00 Uhr

Augustin Rebetez und Laurent Güdel

Generationen im Museum - Animationsworkshop

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, Stans

3. September 2017
11 Uhr

Festung Fürigen

Öffentliche Führung

Festung Fürigen, Kehrsitenstr., Stansstad

6. September 2017
18.30 Uhr

Mutig, trotzig, selbstbestimmt - Nidwaldens Weg in die Moderne

Schlaglicht-Rundgang

Salzmagazin, Stansstaderstr. 23, Stans

13. September 2017
18.30 Uhr

Augustin Rebetez und Laurent Güdel

Öffentliche Führung

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, Stans

20. September 2017
18.30 Uhr

Schilter - die Geschichte der Stanser Maschinenfabrik

Schiltergeschichten - Zeitzeugen erzählen

Chäslager, Alter Postplatz, Stans

1. Oktober 2017
11 Uhr

Festung Fürigen

Öffentliche Führung

Festung Fürigen, Kehrsitenstr., Stansstad

3. November 2017
18.30 Uhr

archithese - die frühen Jahre

Vernissage

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, Stans

15. November 2017
18.30 Uhr

archithese - die frühen Jahre

Schlaglicht-Rundgang

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, Stans

13. Dezember 2017
18.30 Uhr

archithese - die frühen Jahre

Öffentliche Führung

Winkelriedhaus, Engelbergstr. 54a, Stans